Um das Gesund­heits­ma­nage­ment sys­te­ma­tisch, kenn­zif­fern­ba­siert und par­ti­zi­pa­ti­ons­ori­en­tiert zu gestal­ten, kann über die Psy­chi­sche Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung hin­aus eine Mit­ar­bei­ter­be­fra­gung auf Basis des Copen­ha­gen Psy­cho­so­ci­al Ques­ti­onn­aire (COPSOQ) durch­ge­führt wer­den.

Eine Klein­grup­pe von acht bis zehn Per­so­nen — Neun bis zwölf Sit­zun­gen auf frei­wil­li­ger Basis.

Die Sit­zun­gen dau­ern jeweils ein­ein­halb Stun­den und fin­den arbeits­platz­nah in einem Abstand von maxi­mal zwei Wochen statt. Der Gesund­heits­zir­kel soll­te sowohl von der Unter­neh­mens­lei­tung als auch vom Betriebs­rat unter­stützt wer­den und Bestand­teil einer Betriebs­ver­ein­ba­rung sein.

Die Ergeb­nis­se kön­nen als Grund­la­ge für Psy­chi­sche Gefähr­dungs­be­ur­tei­lun­gen die­nen.

Die Ergeb­nis­se des Fra­ge­bo­gens, der auch als Grund­la­ge für die Psy­chi­sche Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung her­an­ge­zo­gen wer­den kann, erlau­ben Rück­schlüs­se auf Opti­mie­rungs­po­ten­zia­le in rele­van­ten The­men­be­rei­chen wie Work Life Balan­ce, Arbeits­or­ga­ni­sa­ti­on und Arbeits­kli­ma.

Eben­so wie bei der Psy­chi­schen Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung wird auch bei der Mit­ar­bei­ter­be­fra­gung der Fra­ge­bo­gen zusam­men mit dem Steu­er­kreis erstellt und abge­stimmt, um mög­lichst auf die Beleg­schaft zuge­schnit­te­ne Fra­gen zu ent­wi­ckeln. Der Gesund­heits­ma­na­ger von per­men­do teilt vor der Mit­ar­bei­ter­be­fra­gung im Unter­neh­men mit, zu wel­chem Zweck und zu wel­chem Zeit­punkt die Befra­gung statt­fin­den wird, damit mög­lichst vie­le Teil­neh­mer erreicht wer­den kön­nen. Sowohl die Durch­füh­rung der Befra­gung als auch die anschlie­ßen­de Aus­wer­tung wird von per­men­do durch­ge­führt.

Abhän­gig von den Ergeb­nis­sen der Mit­ar­bei­ter­be­fra­gung sowie auf Anre­gung des jewei­li­gen Steu­er­krei­ses kön­nen in Abspra­che mit der Kran­ken­kas­se wei­te­re Ana­ly­se­instru­men­te zur Bedarfs­er­he­bung (z. B. Arbeits­si­tua­ti­ons­ana­ly­sen, Arbeits­platz­be­ge­hun­gen, Inter­views) ein­ge­setzt wer­den.