Strukturwandel in Unternehmen

Struk­tur­wan­del in Unter­neh­men — Die Arbeits­welt befin­det sich aktu­ell in einem tief­grei­fen­den Struk­tur­wan­del, der durch die Glo­ba­li­sie­rung, der Ver­än­de­run­gen der Beschäf­tig­ten­ver­hält­nis­se, der Arbeits­lo­sig­keit, der wach­sen­den Bedeu­tung des Dienst­leis­tungs­sek­tors sowie der altern­den Beleg­schaft geprägt ist. Um am Markt bestehen zu kön­nen, sind Sie als Unter­neh­men gezwun­gen, sich den neu­en Anfor­de­run­gen anzu­pas­sen.

„Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen“. – Robert Lem­ke

Welche Anforderungen stehen für Strukturwandel in Unternehmen auf der ToDo-Liste?

Zum einen führt der demo­gra­fi­sche Wan­del zu einer Über­al­te­rung der Arbeit­neh­mer und zu der Not­wen­dig­keit, älte­re Mit­ar­bei­ter län­ger im Unter­neh­men zu beschäf­ti­gen. In den nächs­ten 20 bis 30 Jah­ren bringt dies in Deutsch­land einen Fach­kräf­te­man­gel mit sich. Unter­neh­men wer­den gefor­dert sein, ihre Mit­ar­bei­ter als wich­tigs­te Res­sour­ce für den Unter­neh­mens­er­folg zu sehen.

Das Poten­zi­al eines Unter­neh­mens wird in Zukunft noch mehr von den dort beschäf­tig­ten Men­schen abhän­gen. Die Unter­neh­mens­leis­tungs­fä­hig­keit hängt vom Wohl­be­fin­den der Mit­ar­bei­ter, ihrer Fit­ness und der Gesund­heit ab. Die Arbeit stellt ein wich­ti­ges Ele­ment der Lebens­ge­stal­tung und der Per­sön­lich­keits­ent­fal­tung dar. Der Erhalt der Arbeits­fä­hig­keit jedes Ein­zel­nen ist eine der wesent­li­chen Auf­ga­ben im Betrieb­li­chen Gesund­heits­ma­nage­ment.

Außer­dem brin­gen ver­än­der­te Arbeits- und Lebens­wel­ten neue Her­aus­for­de­run­gen mit sich. Mehr Ver­ant­wor­tung, höhe­re Fle­xi­bi­li­tät und moder­ne­re Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel kön­nen moti­vie­ren­de Aspek­te der Arbeit sein, aller­dings kön­nen sie sich auch nega­tiv aus­wir­ken.

Zuneh­men­de Anfor­de­run­gen in Kom­bi­na­ti­on mit einem stei­gen­den Anpas­sungs- und Ver­än­de­rungs­druck kön­nen zu psy­chi­schen Belas­tun­gen füh­ren. Psy­chi­sche Belas­tun­gen sind die Gesamt­heit aller erfass­ba­ren Ein­flüs­se, die von außen sowohl auf den Arbeit­neh­mer als auch auf den Arbeit­ge­ber zukom­men und psy­chisch auf sie ein­wir­ken. Sol­che Ent­wick­lungs­ten­den­zen las­sen sich bei stei­gen­den Anfor­de­run­gen an Qua­li­fi­ka­tio­nen und Wei­ter­bil­dun­gen erken­nen.

Beschleunigung — Stolperstein für die Strukturwandel in Unternehmen?

Die kon­ti­nu­ier­li­che Beschleu­ni­gung von Fertigungs‑, Dienst­lei­tungs- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­zes­sen sowie der ver­stärk­te Ein­satz neu­er Tech­no­lo­gi­en las­sen sich eben­falls den psy­chi­schen Belas­tungs­fak­to­ren zuord­nen. Durch die neu­en Tech­no­lo­gi­en wird die per­ma­nen­te Erreich­bar­keit ermög­licht und die zuneh­men­de Arbeits­un­ter­bre­chung geför­dert.

Ein wei­te­rer Belas­tungs­fak­tor stellt die erhöh­te Eigen­ver­ant­wor­tung der Mit­ar­bei­ter bei zuneh­men­der Kom­ple­xi­tät der Arbeits­an­for­de­run­gen dar. Die befris­te­ten Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se bei stei­gen­den Mobi­li­täts­an­for­de­run­gen geben dem Mit­ar­bei­ter eine beruf­li­che Unsi­cher­heit.

Ob die Arbeits­welt dadurch schlech­ter oder bes­ser gewor­den ist, lässt sich schwer objek­ti­vie­ren. Eini­gen kann man sich dar­auf, dass sie anders gewor­den ist und die­se Belas­tungs­fak­to­ren bei Unter­neh­men heu­te nicht mehr weg­zu­den­ken sind. Sie beein­flus­sen die Gesund­heit der Mit­ar­bei­ter sowie deren Kran­ken­stän­de.

Der krank­heits­be­ding­te Aus­fall von Mit­ar­bei­tern bedeu­tet für Unter­neh­men einen gesell­schaft­li­chen Ver­lust, der in die Mil­li­ar­den­hö­he gehen kann.

Gesunde Mitarbeiter — Ein Plus für die Strukturwandel in Unternehmen

Unter­neh­men ste­hen nun vor den Her­aus­for­de­run­gen, die Gesund­heit der Mit­ar­bei­ter in Unter­neh­men zu för­dern, da der zukünf­ti­ge Unter­neh­mens­er­folg von gut qua­li­fi­zier­ten, moti­vier­ten und gesun­den Mit­ar­bei­tern abhängt. Nut­zen Sie die­ses Wis­sen und die Mög­lich­keit die­sen Struk­tur­wan­del für ihr Unter­neh­men zu gewin­nen und der Kon­kur­renz einen Schritt vor­aus zu sein.