Starke Abwehrkräfte gegen die kalte Jahreszeit?

3 Tipps für star­ke Abwehr­kräf­te gegen die kal­te, nas­se Jah­res­zeit. Die Grip­pe Sai­son ist wie­der im vol­len Gan­ge. Drei bis vier Mona­te heißt es stark blei­ben und den lau­ern­den Erre­gern zu trot­zen. Dabei ist man ihnen fast über­all aus­ge­setzt. Über­mo­ti­vier­te Kol­le­gen, die trotz Krank­heit auf der Arbeit auf­tau­chen, um zu sug­ge­rie­ren wie belast­bar sie sind. Voll­ge­stopf­te Stra­ßen­bah­nen, wo der Kör­per­kon­takt zu frem­den Per­so­nen lei­der nicht ver­meid­bar ist oder der vom Ansatz gut ein­ge­schla­ge­ne Weg ins Fit­ness­stu­dio.

Vie­le schwit­zen­de Men­schen und Fit­ness­ge­rä­te – der per­fek­te Ort für die Brut­stät­te von Bak­te­ri­en. Erre­ger beglei­ten dich den gan­zen Tag. Aus die­sem Grund ist eine kör­per­ei­ge­ne Immun­ab­wehr das „A & O“. Wir haben ein paar Tipps für dich, die dich gesund durch die­se Jah­res­zeit brin­gen.

Tip 1 — Runter von der Couch

Wer genug Sport treibt und sich regel­mä­ßig bewegt, schafft es sein Immun­sys­tem zu stär­ken und nach­weis­lich über stär­ke­re Abwehr­kräf­te zu ver­fü­gen. Wäh­rend kör­per­li­cher Ertüch­ti­gung wird das Hor­mon Adre­na­lin aus­ge­schüt­tet, das für die Ver­meh­rung und Akti­vie­rung von natür­li­chen Kil­ler­zel­len und wei­ßen Blut­kör­per­chen ver­ant­wort­lich ist, die als Abwehr­zel­len fun­gie­ren. Mode­ra­te, sport­li­che Belas­tun­gen för­dern das Herz- Kreis­lauf­sys­tem und schaf­fen es auf­ge­stau­ten All­tags­stress abzu­bau­en.

Aber auf­ge­passt, zu inten­si­ve sport­li­che Ein­hei­ten kön­nen, das Gegen­teil ver­ur­sa­chen. Nach kör­per­li­chen Belas­tun­gen sin­ken die Abwehr­zel­len wie­der. Bei sehr inten­si­ven Ein­hei­ten kann es dazu füh­ren, dass die Abwehr­zel­len gerin­ger sind als vor dem Trai­ning.
Um die­ses Phä­no­men bei mode­ra­ter Belas­tung als Risi­ko zu mini­mie­ren hilft die Zufuhr von schnel­len Koh­len­hy­dra­ten. Womit wir zum Nächs­ten Tipp kom­men.

Tip 2 — Ernähre dich bunt und abwechslungsreich

Um die vol­le Leis­tungs­fä­hig­keit dei­ner Kör­per­zel­len und die somit funk­tio­nie­ren­de Abwehr­re­ak­tio­nen dei­nes Kör­pers zu gewähr­leis­ten, soll­test du dich bewusst ernäh­ren. Beson­ders die Mikro­nähr­stof­fe spie­len hier eine beson­de­re Rol­le — Vit­ami­ne, Mine­ral­stof­fe und sekun­dä­re Pflan­zen­stof­fe. Aber auch eine bal­last­stoff­rei­che Ernäh­rung ist essen­ti­ell, da sie sich direkt auf das Mikro­bi­om des Darms aus­übt und die­ser 70% aller Immun­zel­len des Kör­pers beinhal­tet.

Um die­se Bestand­tei­le in dei­ner Ernäh­rung abzu­de­cken soll­test du dar­auf ach­ten dich mit einer abwechs­lungs­rei­chen, Gemü­se beton­ten Misch­kost zu ver­sor­gen. Hier gilt, je far­ben­rei­cher das Gemü­se des­to bes­ser, um so alle wich­ti­gen Vit­ami­ne abzu­de­cken. Zusätz­lich soll­ten fri­sche Kräu­ter, Gewür­ze und Heil­pflan­zen zu sich genom­men wer­den, da die sekun­dä­ren Pflan­zen­stof­fen eine anti­bak­te­ri­el­le und ent­zün­dungs­hem­men­de Wir­kung haben.

Tip 3 — schlafe wie ein König

Die eigent­li­che Num­mer Eins im Kampf gegen die Krank­heits­er­re­ger und im Auf­bau der Immun­ab­wehr ist die rich­ti­ge Schlaf­qua­li­tät und ‑quan­ti­tät. So kann ein Schlaf von unter sechs Stun­den pro Nacht das Risi­ko von Erkäl­tun­gen um das Vier­fa­che erhö­hen und lang­fris­tig das Sterb­lich­keits­ri­si­ko um 12% erhö­hen. Ein fes­ter Schlaf von min­des­tens sechs Stun­den ist not­wen­dig, um die Rege­ne­ra­ti­on und Auf­bau­pro­zes­se im Kör­per auf­recht zu hal­ten.

Ver­su­che die Qua­li­tät dei­nes Schla­fes zu ver­bes­sern, indem du regel­mä­ßi­ge Bett­zei­ten hast und in einem Zim­mer mit genü­gend Sauer­stoff und einer Zim­mer­tem­pe­ra­tur von 18–22° schläfst. Für bes­se­res Ein­schla­fen hilft es zwei Stun­den vor dem Schla­fen auf Fet­ti­ges, Süßes und Roh­kost zu ver­zich­ten und den Kon­sum von Elek­tro­nik- und Smart­pho­nen­ut­zung stark zu redu­zie­ren.

Sofern die­se drei Tipps bewusst gelebt wer­den, schaffst du es in der kal­ten, nas­sen Jah­res­zeit dei­ne Immun­ab­wehr zu stär­ken und den Krank­heits­er­re­ger den Kampf anzu­sa­gen.